„Die Zufriedenheit und das Wohl unserer Fahrgäste liegt uns sehr am Herzen“

31März
2019

Ende März haben wir auf FOKUS Baden-Baden einen Augenzeugenbericht veröffentlicht: Mathias Welle, Bürger Baden-Badens und FBBler, berichtete, wie Busse über den Leo drängelten und Passanten provozierten. Wir haben bereits am Tag der Veröffentlichung den Verantwortlichen der Stadtwerke um eine Stellungnahme gebeten.

Hier lesen Sie die vollständige Antwort von Stefan Güldner, Betriebsleitung Verkehrsbetriebe, die uns eine Woche später erreichte:

„Grundsätzlich werden bei den Verkehrsbetrieben jegliche Vorfälle während des Betriebsablaufes eingehend überprüft und mit den betreffenden Busfahrern Gespräche geführt. Dies ist jedoch nur anhand konkreter Angaben wie Datum und Uhrzeit, Liniennummer, amtliches Kennzeichen des Busses etc. möglich. Entsprechende Rückmeldungen nehmen wir gerne entgegen.

Beim Leopoldplatz handelt es sich um einen verkehrsberuhigten Bereich mit Schrittgeschwindigkeit. Aus diesem Grund wurden die städtischen Linienbusse Anfang der 90er-Jahre zur Sicherheit der Passanten auf dem Leopoldplatz mit einer zusätzlichen leisen Hupe ausgestattet. Gemäß Paragraph 16 (1) 2. StVO darf Schallzeichen geben, wer sich oder andere gefährdet sieht. Diese Hupe ist daher nur zu betätigen, wenn eine Gefährdungssituation besteht.

Unser Fahrpersonal wird in den regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen auch auf die richtige Benutzung der leisen Hupe sowie das korrekte Verhalten bei der Ausübung ihrer Fahrdiensttätigkeit hingewiesen. Des Weiteren werden unsererseits Fahrerkontrollen durchgeführt.

Abschließend können wir Ihnen versichern, dass uns die Zufriedenheit und das Wohl unserer Fahrgäste sowie der Bürger und Gäste der Kurstadt Baden-Baden sehr am Herzen liegt und wir uns stets für ein gutes Miteinander im Straßenverkehr einsetzen.“

Anmerkung der Redaktion: Mathias Welle hat Busnummer, Datum und Uhrzeit notiert und telefonisch einer Dame bei den Stadtwerken mitgeteilt, die sich auch entschuldigte und dafür Sorge tragen wollte, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen.