Worum geht es uns eigentlich?

11September
2017

Es geht um die Zukunft, die Finanzen und das Niveau der Stadt samt Region. Es geht insbesondere auch um die Bürger, darum, dass sich die Bürger wohl fühlen und gerne in ihrer Stadt leben. Wir wollen das doch alle!

Wir wünschen uns Vertreter der Bürger im Gemeinderat, welche die Bürger vertreten, das Machbare und Sinnvolle immer im Blick. Menschlich und wert-voll gedacht und gehandelt. Eigentlich doch ganz einfach, oder?

Mai 2015: 4 sind es geworden. 4 neue Stadträte der FBB (Freie Bürger für Baden-Baden) sind Teil des damals neu gewählten Gemeinderates Baden-Baden. Angefeindet wurde die FBB nicht nur vom Establishment der alten Parteien. Aber egal, das war eher Ansporn als Abschreckung. 4 sind zu wenig, 4 bilden keine Mehrheit. Trotzdem haben die 4 FBBler mit gestaltet, mal mit ja, mal mit nein gestimmt, je nach Thema und Überzeugung. Die Arbeit und der Alltag für Gemeinderäte ist nicht ohne, Mitarbeiten und Sitzungen bewältigen, Anträge stellen, Tausende Seiten Akten lesen, gestalten und Projekte anstoßen wie die Obstwiese Leisberg (ganz ohne großes Tamtam) und viele spannende andere Projekte die da noch so laufen.
Aus Spaß und fürs Ego braucht das wirklich kein Mensch, diese ganze Arbeit. Warum macht man es trotzdem? Weil es wiederum um die Zukunft und das Niveau von Baden-Baden geht. Ganz einfach. Und Hand aufs Herz, es soll mir niemand im Gemeinderat weismachen, dass man mit den FBBlern nicht arbeiten kann und könnte.
Alles andere wäre argumentiert aus der Ecke namens Futterneid!

Und ganz deutlich: Baden-Baden kränkelt, solange wir nicht alle das Niveau anheben, solange wir nicht gemeinsam an einem Strang ziehen, alle, auch alle im Gemeinderat, sollten das Niveau der Kommunikation und des Mit- und Vorausdenkens anheben.

Nun ja, wir haben viel gemeckert über die Verwaltung und viele Gemeinderatsentscheidungen, stimmt. Einige der Entscheidungen aus Vergangenheit und Gegenwart, die mit den Mehrheiten im Gemeinderat durchgesetzt wurden, sind auch wirklich Sorgen erregend. (Z.B. die Schulden der Stadt, Neues Schloss, Bauaktivitäten samt Genehmigungspraxis, Wörthstraße & Co, der Leo und die wenig kritischen Printmedien BT und BNN u.a.). Es ist deshalb sicher nachvollziehbar, warum Bürger überhaupt die Wählervereinigung FBB gegründet haben.

Die Freien Bürger für Baden-Baden (FBB) sind keine Partei und haben sich ganz voran das Thema Transparenz auf die Fahne geschrieben. Da die FBB seit Gründung zunehmend von den Printmedien in der Stadt totgeschwiegen wurde, haben wir fokus-baden-baden.de gegründet. Wenigstens ein zweites Medium neben goodnews4.de, mit dem man regelmäßig und transparent informieren und auch gestalten kann. Auch wenn es Pöbel-Liebhaber nicht wahrhaben wollen. Aber das sinnlose Pöbeln sollte aufhören.

Die Zukunft miteinander gestalten, das wollen wir Freien Bürger jedenfalls. Nicht gegeneinander. Darauf darf sich das „vorherige Establishment“ einstellen. Wer dann nicht mitmachen will, der fällt sowieso durch den Rost. Ich bleibe beim Vergleich mit dem Sport: in jedem Team outet sich der, der da nicht reinpasst früher oder später ganz von selbst und fällt aus dem Team heraus.

Foto: Ben Becher