Neubelebung der Trinkhalle: tolle Ideen unser Leserinnen und Leser

05Februar
2019

Vor einigen Wochen hatten wir auf FOKUS Baden-Baden dazu aufgerufen, Vorschläge zu machen, wie die Trinkhalle künftig gestaltet werden solle. „Wir sind mit den Einsendungen mehr als zufrieden“, freut sich Professor Dr. Heinrich Liesen. Die zahlreichen Ideen übergab er Steffen Ratzel, Chef der Bäder- und Kurverwaltung Baden-Württemberg. Der hat sich auch schon bedankt!

In einem Brief fasste Heinrich Liesen die wichtigsten Ideen zusammen und reichte mit ihm auch einige Anlagen weiter. Eines unserer Mitglieder hatte für die Neubelebung sogar ein ausführliches Konzept entwickelt.

Hier die wichtigsten Auszüge aus dem Schreiben an den BKV-Chef: „Mit Freude haben wir Ihr Engagement wahrgenommen, die Trinkhalle, eines der schönsten und für die Kur- und Bäderstadt des 19. Jahrhunderts wichtigsten Gebäude, im ,alten Glanz’ wieder zu beleben. Ferner auch Ihre Bereitschaft, Anregungen dazu aus der Bevölkerung aufzunehmen. Ich habe das zum Anlass genommen, unsere Mitglieder per E-Mail und über unser Online-Portal FOKUS Baden-Baden aufzufordern, Ideen, Gedanken, Vorschläge zu unterbreiten.“

Zwölf Bürgerinnen und Bürger wurden aktiv

Heinrich Liesen weiter: „Die spontane Reaktion derer, denen ich den Brunnenraum mit abgehängter Decke zeigte, war: ,Der Raum strahlt schon jetzt eine elegante Gemütlichkeit aus. Er lädt ein, sich hinzusetzen, Zeitung zu lesen und entspannt etwas zu trinken.’ Das fehlt für Bürger, Besucher und Gäste: ein Raum mit einladenden Sitzgruppen, im Stil eines mediterranen Palmengartens und mit einer breiten Auswahl internationaler Zeitungen und Magazine. 

Die Trinkhalle als Treffpunkt und Augenweide

Wenn es Ihnen gelingt, dass das original Thermalwasser als Mineralwasser dort an einem Brunnen als Blickfang plätschert und getrunken werden kann und die alten Fresken wieder erstrahlen, dann realisiert sich wieder das, was mir eine Dame schrieb: ,Als ich vor 27 Jahren nach Baden-Baden kam, war die Trinkhalle auch innen eine Augenweide.’ 

Dort übers Welterbe informieren

Gleichzeitig sollte die Möglichkeit genutzt werden, mittels neuester Technik, wie etwa Virtual Reality, die Besucher über das Leben in der ,Capitale d’Eté’, der Sommerhauptstadt des 19. Jahrhunderts, zu informieren, ohne dass es störend für andere ist, die in Ruhe dort lesen oder entspannen wollen. Das wäre auch im Sinne der Bewerbung um das Weltkulturerbe.

Unser Wasser vermarkten – und damit auch die Trinkhalle

Wird das Thermalwasser als Mineralwasser akzeptiert, dann könnte man das auch in eine Marketingstrategie integrieren. Die gelegentliche Öffnung für kleine Events, die zu dem historischen Erbe passen, das die Trinkhalle repräsentiert oder es weiterentwickelt – etwa der Auftritt einzelner junger Musiker – würden die Attraktivität für alle steigern können.“

Ein großes Dankeschön an alle

Heinrich Liesen und die Redaktion von FOKUS Online danken allen Mitgliedern, Freunden, Leserinnen und Lesern für ihre tolle Unterstützung! Wir freuen uns auf weitere Aktionen mit Ihnen und werden Sie weiter informieren, sobald es konkrete Reaktionen auf unsere eingereichten Vorschläge gibt.