„Die Resonanz war riesig“

22April
2022

Tommy Schindler, Stadtrat der FBB, berichtet über eine gelungene Osteraktion für Flüchtlinge aus der Ukraine. Auch Prof. Dr. Heinrich Liesen, Stadtrat der FBB, war mit seiner Ape wieder im Einsatz.

Tommy Schindler berichtet: „Bei einer Vorstandsitzung der BG Haimbach wurde unter anderem auf das Leid der Flüchtlinge aus der Ukraine gesprochen und es kam die Idee auf, etwas für diese Menschen zu tun. Das alljährlich stattfindende Ostereiersuchen für unsere Kinder sollte die Plattform des Events werden.
 
Auf zum Flüchtlingslager

So machte sich in den folgenden Tagen unser Erster Vorstand mit seiner aus Polen stammenden Ehefrau auf den Weg in die Flüchtlingsunterkünfte Haitzenacker und die Jugendherberge, wo seine Einladung großes Interesse fand. Die Sprachkenntnisse der Ehefrau erwiesen sich dabei als sehr nützlich.
 
Viele Spenden, auch von der FBB

Parallel dazu machte sich das Planungsteam daran, das Event vorzubereiten. Schließlich wollten wir unseren Gästen ja auch etwas bieten. Die Kosten für das Fest sollte die Vereinskasse tragen, doch es fanden sich drei großzügige Spender, darunter auch die FBB, die mit ihrem Beitrag zum Gelingen des Events beitrugen.
 
150 ukrainische Gäste, davon 80 Kinder

Am Ostermontag war es dann so weit. Das Planungsteam traf sich schon am Vormittag auf dem Schafberg beim Krottenweiher bei herrlichstem Wetter zum Aufbau. Das Kuchenteam hatte viel zu tun, denn es wurden viele selbstgebackene Kuchen abgegeben. Die beiden Fahrer der Kleinbusse machten sich auf den Weg und holten die Flüchtlinge in ihren Unterkünften ab. Doch viele von ihnen kamen auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Resonanz war riesig. Etwa 150 Personen waren gekommen, davon etwa 80 Kinder.
 
Eiersuchen und danach ein Schmaus

Die Ostereier waren inzwischen schon rund um den idyllischen Krottenweiher versteckt worden. Punkt 15 Uhr durften dann die Kinder ausschwärmen und hatten großen Spaß. Danach gab es für jeden 
eine Bratwurst und Getränke. 
 
Professor Töfftöff im Einsatz

Und dann war da noch einer, der für großen Spaß sorgte: Professor Dr. Heinrich Liesen, der bei uns liebevoll Professor Töfftöff genannt wird, war auch gekommen und die Kinder standen Schlange, um mit seiner Ape eine Runde zu drehen.“ Heinrich Liesen: „Die Kinder und Mütter standen Schlange, um über den Schafberg mit seinen Hochland-Rindern, einer großen Schafherde und einem herrlichen Panorama im Sonnenschein eine Rundtour zu machen. Die Ape und ich gaben alles. Als der Sprit ausging, habe ich gegen 18.15 Uhr Schluss gemacht.“ Liesen war bereits am Ostersamstag bei einer Aktion der BGU mit der Ape auf dem Obstgut Leisberg im Einsatz gewesen.
 
„Wir machen weiter“

Tommy Schindler ist sehr zufrieden mit dem Ostereier-Event für die ukrainischen Familien am Krottenweiher. Und will weitermachen. „Insgesamt war das ein sehr gelungenes Ereignis. Und ein weiteres ist schon in Planung.“

Fotos: Tommy Schindler