Greta Hessel
Phil. M.A.

Zur Person
Alter: 65

Studium der Philosophie, Akademikerin, Publizistin, Therapeutin, Leiterin der Akademie für Naturtherapie, geschieden

Wenn Sie Stadtrat wären, für was würden Sie sich einsetzen?
Baden-Baden hat kein Konzept, weder für den Bürger, den Kurgast, den reichen Weltenbummler, noch für den  Massentourismus. Welches Marketingkonzept verfolgt wird, ist rätselhaft! Geworben wird in englischer Sprache für ein „good, good life“ welches die Youngster und Hipster ansprechen soll. Doch die kommen nicht, weil Baden-Baden für junge Menschen nichts anzubieten hat. Geworben wird auch für den Massentourismus, doch auch hier: Busse verschmutzen die Stadt, zwängen sich durch die schmale Kreuzstraße und verseuchen die Luft für den Caféhausbesucher. Noch schlimmer aber der Massenansturm auf den Weihnachtsmarkt. Wildes Parken, verstopfte Straßen, blockierter Busverkehr für den Bürger.

Geworben wird auch für den gesundheitsbewussten Badegast und den gutbetuchten Weltenbummler mit Versprechen wie Thermalquellen, Bäderarchitektur, mondäne Sommerresidenz, Gesellschaftsbad, Heilbad, Trinkhalle und Kurhaus. Doch was den Gast wirklich erwartet sind Baustellen über Baustellen, verseuchte Luft, ohrenbetäubender Lärm von aufheulenden Autos und Motorrädern, die viel zu schnell fahren. So steht der Gast nun endlich, nachdem er an den Straßenumleitungen völlig verzweifelt ist, am Trinkbrunnen um das Heilwasser zu genießen, und liest dann: Kein Trinkwasser!

Eine Stadt mit marodem Untergrund, an dem die Geschäftsleute verzweifeln. Nicht nur, dass der Umsatz wegbricht und einige um ihre Existenz kämpfen, so sind die immer wieder aufreißenden Baustellen eine optische Umweltverschmutzung, von dem auch der Bürger sich kaum noch erholen kann, abgesehen davon, wieviel Gelder hier verprellt werden. Ich lebe seit 40 Jahren in dieser Stadt, habe sie auch als alleinerziehende Mutter erlebt und bin Vorsitzende des Naturheilvereins Baden e.V.

Aus diesem Grunde ist mir Gesundheit und Natur sehr wichtig. Aber in Baden-Baden wird und wurde rücksichtslos gebaut, was das Stadtbild verändert hat, die Frischluftschneisen wurden zugebaut, was die Luftzufuhr behindert, (besonders im Sommer, wenn es schwül ist). Wohnungen stehen leer oder sind unbezahlbar.

Ich will nicht mehr akzeptieren, sondern verändern und aktiv mithelfen, dass Baden-Baden eine Bäder und Kulturstadt ist und bleibt! Ich möchte dass Baden-Baden in erster Linie eine Stadt für den Bürger ist. Ich habe mich für die FBB  entschlossen, weil ich als studierte Philosophin ein frei denkender Mensch bin. Manipulationen und Klüngeleien sind mir zu wider. Die FBB hat im Gegenteil zur Stadt Baden-Baden ein Konzept, dass ich gut finde und unterstützen möchte. Wasser und Luft sind die Schätze dieser Stadt und brauchen Respekt und Würdigung. Natur und Wald ist Erholung und Entspannung. Es bedarf hier umgehend einer neuen Politik für eine Badekultur und für Erholungssuchende, dann hat Baden-Baden auch eine Chance Weltkulturerbe zu werden. Dafür setze ich mich ein.

Ein humorvolles Zitat
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

Ihre Vision für die Stadt?
Achtsamkeit, Wahrheit, Ruhe, Sauberkeit, Sicherheit, einen Heil und Kurweg am Merkur.

Kandidatenpostkarte von Greta Hessel


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