Der Besuch der reichen Dame – vergebliche Liebesmüh!

14Juli
2020

Es rumort ein Gerücht in Baden-Baden: Eine betuchte ältere Dame habe der Oberbürgermeisterin angeboten, zehn Millionen Euro für die leere Stadtkasse zu spenden. Doch die Stadtobere habe die geplante Zuwendung nicht goutiert!

Was war da eigentlich los? Man hört es aus verschiedenen Quellen in der Stadt: Eine über 80-jährige Dame sei auf die Stadt zugekommen, mit einem sensationellen Angebot: Sie wolle der Stadt zehn Millionen Euro zukommen lassen, um ihr aus der Misere zu helfen. Wie jeder weiß, steckt die Stadt tief in den Schulden. Seit Corona hat sich das Minus deutlich erhöht.

Zehn Millionen Euro – verloren

Goodnews4 schrieb am 8. Juli: „Nach goodnews4-Informationen soll Oberbürgermeisterin Margret Mergen versäumt haben, sich um diese Zusage selbst zu kümmern, was zu einem Rückzug der spendablen älteren Dame geführt haben soll.“ Schwer verständlich ist: Warum hat sich die Oberbürgermeisterin nicht um die überaus großzügige Dame bemüht? Warum wurde nicht alles getan, um den Dialog zu suchen? Schwer vorstellbar, dass eine achtstellige Spende nicht mit Priorität behandelt wird. Man könnte die Dame doch wenigstens anhören, gerade jetzt, wo es an allen Ecken und Enden an Geldmitteln fehlt.

Das große Schweigen

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, warum in der Presse, außer auf goodnews4, nichts über diese Sache zu lesen ist. Eine Spende von zehn Millionen für die Stadt, das klingt nach einem Glücksfall; und nach Entlastung der Bürger, die vermutlich zur Kasse gebeten werden, wenn das Loch in der Stadtkasse allzu groß werden sollte. Warum die großzügige Geldspende nicht angenommen wurde: Wir werden dies bei der Stadtverwaltung nachfragen.

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